Norweger unter sich, wobei Todd Terje gleich zwei Lindstrøm-Stücke von dessen neuem Album Smalhans durch seinen unverwechselbaren Edit-Wolf zieht. Jeweils extented versteht sich. Und während bei Lindstrøm vor einiger Zeit noch leidenschaftlich und irgendwo ganz weit draußen im Klangkosmos gefrickelt und experimentiert wurde, zurren diese beiden Neuinterpretation wieder alles und jeden auf den Boden der Tatsachen, also den Dancefloor, zurück. Zwei lange Tracks, die sich retroesk wie eh und je an Disco, House und dem ultimativen Synthesizer-Overkill zugleich abarbeiten, doch im Ergebnis wieder mal zweifellos rocken.

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