Die Thüringer Künstler-WG lässt sich gewohnt eklektisch remixen. Im Floor trifft man auf Daniel Stefanik. Sein Remix, ein Monster: Sägezahnbass, ultralange Klauen über dem Schopf (statt Hands-In-The-Air) und ein mäandernder Bass, der einem nur im aufgeweckten Zustand erwischen sollte. Anders Jacob Korn, der seine sanftere Seite zeigt. Sein Groove, eher Arthouse, baut sich langsam auf, mit knackiger Snare, der das Original und die Vocals perfekt unterstützt. Der bekennende Rocel-Fan Osunlade führt „Let’s Take Off“ eine Prise Elder Statesman bei, die nicht nur durch typische Yoruba-Percussions am Jazzkeller an der Tür kratzt. Der WG am nächsten stehen allerdings Clemens Kynast und Lutz Hartmann alias Klinke Auf Cinch aus Jena. Sie untermalen den ursprünglichen Marbert Rocel-Vibe mit atmosphärischen Loops und reiten „I Wanna“ in ein freieres Outdoor-Panorama.

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