Der kleine Bruder vom Squarepusher ist auch auf seinem neuen Album höchstens unwesentlich erwachsener geworden. Gameboy-Klänge (Super Mario 1?) über überdrehtem Synthiepop, Fahrstuhl-Muzak-Melodien auf Happy Hardcore – im Ceephax-Universum fast schon Normalität. So bleibt denn alles beim Alten: Die wahnwitzigen musikalischen Wendungen und die Ceephax’sche Neigung, alles übertreiben zu müssen. Man kann das lieben oder hochgradig albern finden. Aber ist es nicht grundsympathische Kunst, wenn dermaßen talentierte Produzenten wie Andy Jekinson solch gekonnt groben Unfug veranstalten? Unterhaltung statt Unterhalt! Danke dafür.

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