Klobiger, viergeviertelter Minimalismus. Funky und doch schon fast Profan. Oder gar Sähkö. Agiler als Sleeparchive jedenfalls. Und nicht zuletzt analoger als die übliche Soundkarte. Sounds sind dann auch das Stichwort: Klonks und geraspelte Bleeps im perkussiven Schunkeldampfer, knuffig geradezu. Tracks, die entweder das Quentchen auf dem i oder das Tüpfelchen Glück sein können – wenn sie nicht gerade die Tanzfläche leerspielen. Hängt wohl von der Crowd ab. Experimentierfreudigkeit gewinnt. So ist die 500er-Limitierung wohl das richtige Zeichen und das klare Vinyl konterkariert geschickt die undurchsichtigen Absichten.

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