Dass Redshape hier beim Mastering Hand angelegt hat, spricht für sich. Die B-Seite: ein Brett. Aber die A-Seite: Epiphanie! Schaufelnd setzt sich „Cygnus Astratus“ in Bewegung. Im Hintergrund intensiviert sich eine tonale Folge, dann setzt das große Klopfen ein. Irgendwo erklingt eine Kuhglocke, die den Off-Beat schlägt. Die Harmonie wird leicht variiert, auf jeden dritten Schlag kommt eine Hihat hinzu. Zusätzlich steigert eine dumpfe Synkope die orgiastische Spannung, bis alles so sanft abklingt, wie es angefangen hat. Zeitloser Techno, der Tränen in die Augen treibt.

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