Irgendwie zeichnet sich immer mehr ab, dass Dubstep der neue R’n’B ist. Besonders bei dem Popmusik-Studenten James Blake, einer der neuen Londoner Wundergestalten. Was der 22-Jährige allein im Titelstück seiner neuen EP aus Stimmschnipseln, digital frisierten Billigorgeln und frickelig swingenden Beats zusammenschmiedet, schwitzt vor Jazz und Soul, dass es nur so seine Art hat. Mit diesen vier souverän verstolperten Miniaturen empfiehlt sich Blake schon mal als Produzent des Jahres, in aller Bescheidenheit.