Markus Suckut macht da weiter, wo er mit den großartigen „Three Trips“ aufgehört hat. Seine neue Figure will dabei gar nicht unbedingt eine EP mit neuem Material sein: Während einige seiner Kollegen ihren Tools bedeutungsschwere Namen geben, packt der Mann aus Velbert-Langenberg ein paar seiner Trademark-Loops in die Kategorien „For Start“ und „For Set“ – simpel, hilfreich, DJ-freundlich. Und dann gibt’s da noch Exile: das neue Label, oder sagen wir besser Projekt, von Suckut und Johannes Heil. Nach der gemeinsamen Cocoon-EP geht das Tag-Team nun seinen eigenen Weg, der erwartungsgemäß bullig und unerwartet analog klingt. Im richtigen Moment eingesetzt, können diese drei Big Room-Biester zu regelrechten Brainmelter aufsteigen. Die nächsten zwei EPs sind übrigens auch schon fertig.