Daniel Bortz, der erst vergangenes Jahr sein Debütalbum auf seinem Stammlabel Suol veröffentlichte, und Sascha Sibler, der bisher kaum in Erscheinung trat, verbindet eine enge Freundschaft und die Liebe zur Tiefe des Sounds. Auf ihrer zweiten gemeinsamen EP geht ihnen darüber leider der Groove abhanden. Während es „Who Is Manfred?“ an spannenden Ideen mangelt, kann der Titeltrack zwar mit tollem spooky Sounddesign überzeugen, verliert sich aber als zähes Build-Up ohne Auflösung. Innervisions hätten auf die große 50 lieber einen späten Killer als einen schnellen Filler folgen lassen sollen.