Wenn der Saarbrückener Roger Reuther die beiden Seiten seiner „Future State“-EP mit Einlassungen trennt, ist das dann als Serviceleistung an DJs mit Sehschwäche zu verstehen oder will er den Zuhausehörern Beine machen? So oder so: Die fünf Tracks, die so auf vier Abschnitte verteilt werden, bieten ein homogenes Bild ab. Stampfende Electro- und House-Reminiszenzen treffen auf ein Faible für experimentellen Sounds in bester Synth-Nerd-Tradition, auf kalten Funk wirbeln retrofuturistische Klänge. Ein eigenwilliges Release, das schön anzusehen, noch schöner aber anzuhören ist.