Rami Abousade und Corey Baker sind Pattern Drama. Das Prinzip ihrer Debüt-EP: Ein Hauch von Exotismus über generischen House-Beats. Die fruityloopigen Streicher von „Girar O Mundo“ werden vom Gesang Candidas gerettet, auf „Magic“ mit seinem synthetisierten Oud-Motiv gelingt das schon nicht mehr. „Oceans Part“ ist ein reines Tool mit geisterhafter Autotune-Beigabe der New Yorkerin Faux. Der Eric Volta-Mix von „Girar O Mundo“ nimmt die Beats raus und schafft verträumt-tollen Ambient. In Sachen Soundästhetik erfrischend, in der Praxis aber unausgegoren.