Forciert weird: Der Titeltrack ist eine Lektion darin, wie sich ein Un- vor Easy Listening setzen lässt. Über einem House-Beat schweben ein paar Samba-mäßige Akkordfolgen, käsige Orgelmelodien und Max Rademann singt einen an den Volksdichter Anton Günther angelehnten Text über das heimelige Erzgebirge. Weihnachten im Hause Uncanny Valley. Beknackt und süß liegen hier nah beieinander. Der zweite Track: Ein Jazz-sampliger deeper Jam, der fast schon wieder zu seriös wirkt. Nettes augenzwinkerndes Gimmick mit Lichterbogen-Etching auf der B-Seite.