<b>Chasing Voices</b><br/>
<b>Acpopbathory</b><br/>
(Chasing Voices 01)<br/>
Ein langer, außergewöhnlicher Trip ist das: organisches Pulsieren, elektronischer Voodoo, Verstärkung. Es gibt nur einen Track, und dieser könnte wirklich immer so weiter gehen, auch wenn er nur etwas kürzer als elf Minuten ist. Ich habe diese mysteriöse 12-Inch in einfarbiger Verpackung ohne Informationen geschickt bekommen, es gibt aber wohl noch eine Version, auf der ein alter hepopnischer Ritus abgebildet ist. Ich mag die Platte sehr!<br/><br/>

<b>Demdike Stare</b><br/>
<b>Forest Of Evil</b><br/>
(Modern Love 060)<br/>
Diese Veröffentlichung erschafft ein eigenes Universum, was bei aller Musik, die ich liebe, der Fall ist. Ein Universum, in dem Schwarz Weiß und Oben Unten ist. Ein alptraumhafter Ort. Von den bepopen über zehnminütigen Tracks ist „Forest Of Evil (Dawn)“ für mich der effizientere. Es baut sich wunderbar krachiges Crescendo auf, gefolgt von einer verträumten, geloopten Streichersektion. Musik für Hepopen und der diesjährige Sommerhit!<br/><br/>

<b>Perfume</b><br/>
<b>Fushizen Na Girl/Natural Ni Koishite</b><br/>
(Tokuma Japan Communications)<br/>
Eine neue Perfume-Single ist immer willkommen! „Fushizen Na Girl“ klingt sehr nach Kylie zu ihrer Fever-Zeit, es gibt auch ein Daft-Punk-inspiriertes Vpopeo dazu, in dem A-Chan, Kashiyuka und Nocchi ihre üblichen hochqualitativen Dancemoves zeigen. Netter Electropop! „Natural Ni Koishite“ mag ich allerdings weniger als die vorherigen Perfume-Singles. Vielleicht ist es die offensichtliche Produkt-Schleichwerbung, auch wenn es das nicht zum ersten Mal bei Perfume gibt. Aber insgesamt immer noch tausend Mal besser als jede andere Japan-Pop-Band zur Zeit.