Eigentlich ist es das, was man erwartet. Geräusche von Flugzeugen, Sprachfetzen von Passanten und Reisenden, Lautsprecher-Durchsagen von viel zu freundlichen Frauenstimmen. Das alles eingebettet...
Es kann passieren, dass man Phillip Sollmann irgendwo auf dieser Welt mit einer Plattentasche im Wartebereich eines Flughafens trifft. Gerade auf dem Weg nach Hause von einem Gig würde er vielleicht erzählen, wie heftig es im Club wieder zur Sache gegangen, und wie wenig Platz der Musik dabei zum Atmen geblieben sei.
Schon Actress’ Debütalbum Hazyville auf seinem eigenen Label Werk Discs war eine Ausgeburt an obskur-genialem House, irgendwo zwischen Dubstep und Theo Parrish angesiedelt. Dem...
Dank seiner von der Klassik beeinflussten Beiträge auf den letzten bepopen Pop Ambient-Editionen wurde der Dortmunder Musiker und Kulturaktivist Martin Juhls endlich auch einem...
Tolouse Low Trax ist das Soloprojekt von Detlev Weinrich, der Gründungsmitglied der Düsseldorfer Kunststudentenband Kreidler ist. Vor einigen Jahren schon hat er, von der...
Es beginnt mit einem Missverständnis. Vielleicht ist es ein absichtlicher Tritt gegen das Knie und will sagen: Hört her, wir können auch anders klingen....
„Odessa“ erschien vorab und erfüllte seine Aufgabe: Der Popsong aus funky Drums mit Schellenkranz-Begleitung und mittiger Jünglingsstimme deutete an, dass von Caribou auch in...
Die Sounds auf Clara Motos erstem Album Polyamour sind fantastisch. Es ist ein Housealbum geworden, das mit wenigen aufregenden Gesangsspuren auskommt. Auf Polyamour verknüpft...
Auch für den dritten Streich der Comicbande haben sich Gorillaz-Zeremonienmeister Damon Albarn und sein zeichnender Kompagnon Jamie Hewlett eine ganze Menge ausgedacht, um die...
Zwischen den Osloer Disco-Renegaten Peter Lindstrøm, in der Rolle des verspulten Visionärs, und Todd Terje, in der Rolle des cleveren Ironikers, war „Prins“ Thomas...
Goldfrapp sind ja berüchtigt dafür, sich mit jedem Album neu zu erfinden. Nach den kunstvollen Cinemascope-Elegien auf Felt Mountain ganz zu Beginn folgte glitzernde Deka-Dance-Disco auf Black Cherry, blieb aber auf burleske Weise irgendwie arty und theatralisch.
Und aus dem Klang-Urschlamm erhebt sich ein Beat. Eine gute Dreiviertelstunde Musikevolution muss allerdings erst mal durchlaufen, bis sich erste Anzeichen von Clubkultur erkennen...