Die Deutsche Kinemathek bezieht einen neuen Standort im ehemaligen Berliner Techno-Club E-Werk. Der Club war in den Neunzigern ein zentraler Schauplatz der Berliner Techno-Szene. Mit einem Eröffnungswochenende vom 23. bis 25. Januar 2026 startet das Museum für Film und Fernsehen dort mit freiem Eintritt und einem Programm aus Ausstellungen, Screenings, Workshops und Talks.
Nach dem Auszug aus den bisherigen Räumlichkeiten am Potsdamer Platz nutzt die Kinemathek das denkmalgeschützte Industriegebäude in Berlin-Mitte als temporären Standort. Herzstück ist die multimediale Installation Screentime, die 130 Jahre Film- und Fernsehgeschichte in einer offenen Raumstruktur erfahrbar macht. Archivmaterial, Projektionen, Objekte und kuratierte Filmsequenzen zeichnen Produktionsweisen, ästhetische Entwicklungen und mediale Umbrüche nach. Zur Eröffnung ergänzen Führungen, Mitmachangebote, Gespräche und Filmvorführungen das Programm.
Die Deutsche Kinemathek zählt zu den wichtigsten Institutionen zur Sammlung, Erforschung und Vermittlung von Film- und Fernsehgeschichte in Deutschland und nutzt den Standort als Übergangslösung, bis ein neues, dauerhaftes Filmhaus realisiert wird.







