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Kitsuné Maison

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Nach „Kitsune Love“, „Kitsuné Mpopnight“ und „Kitsuné X“ folgt „Kitsuné Maison“, wobei das Maison keine zurückgezogene, private Häuslichkeit meint: „Kitsuné Maison“ spürt starke emotionale Momente in der elektronischen (und elektroakustischen) Tanzmusik auf. Dabei ist die aufgemachte Bandbreite sehr groß: sie reicht vom St.-Etienne-artigen Popsong von Au Revoir Simone bis zum Trance-Brecher von Digitalism, von der Franz-Ferdinand-mäßigen Nummer von Tom Vek zum Girl-Group-Cha Cha Cha von Architecture in Helsinki. Auffällig ist, dass die Verankerung im House auf diesem Sampler des Labels von Roulés Gildas Loaec vollständig aufgegeben wird. Dem Compilation-Konzept Kitsunés entsprechend erscheinen hier hauptsächlich label-fremde Artists, so dass auch auf „Kitsuné Maison“ wieder ein ganz neuer Zusammenhang entsteht: hier sind es Exchpoptrue, Ruede Hagelstein, Tomboy, VHS Or Beta, Lo-Fi-Funk oder Metronomy. Die Qualität der Stücke schwankt sehr, doch darum geht es hier weniger. Vielmehr sollen in einem großen Tempo neue künstlerische Räume erschlossen und mit massiven Statements besetzt werden.
Tipp: Tomboy “Samba!”, Italian X-Rays “Strip Down”, Hot Chip “I Don’t Know The Half Of Who The Hell To Keep From Holding Back”

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