Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn hat 25 Kilogramm Ketamin in mehreren goldenen Gartenzwergen entdeckt. Veränderungen an den Füßen der Gartenzwerge erschienen den Beamt:innen auffällig. Sie verhinderten damit, dass Drogen im Schwarzmarktwert von etwa einer Million Euro in den Umlauf gelangen konnten.
Die heiße Fracht war auf vier Paketsendungen verteilt, die ursprünglich aus Süddeutschland stammen. Ihr Ziel: Kanada und Australien. Doch die Reise endete bereits im Frachtzentrum des Flughafens Köln/Bonn. Beim Öffnen der Zwerge kam schließlich das weiße Pulver zum Vorschein.

Der Fund reiht sich in eine Serie von Erfolgen des Kölner Zolls ein. Allein im vergangenen Jahr stellten die Beamt:innen 1,3 Tonnen Ketamin im Wert von 54 Millionen Euro sicher. Erst vor einer Woche beschlagnahmte man zudem 33 Kilogramm der Substanz in einem Taxi auf der A3 bei Siegburg – eingewickelt wie Geschenke, zwischen Socken und Pullovern.
Die Fälle bestätigen einen Trend, den die Ermittler:innen seit einiger Zeit beobachten. Während Drogen wie Kokain nach Europa importiert werden, wird Ketamin oft von Europa nach Übersee (Australien oder Nordamerika etwa) verschickt. Außerdem gewinnt Ketamin als Partydroge an Bedeutung, da es auf dem Schwarzmarkt oft nur halb so teuer wie Kokain gehandelt wird.







