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Native Instruments: CEO Nick Williams reagiert auf Insolvenzankündigung

Vor etwa einer Woche war bekannt geworden, dass die Berliner Musiktechnik-Firma Native Instruments ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt hat. Ein nun veröffentlichtes Statement von CEO Nick Williams macht Nutzer:innen Hoffnung, dass der Support der Produkte von Native Instruments, iZotope und Brainworx trotz der wirtschaftlichen Misslage wie gewohnt weiterläuft.

Das veröffentlichte Schreiben dient explizit als Kontextualisierung der Meldung: Bestätigt wird darin, dass die Native Instruments GmbH sowie mehrere Holdinggesellschaften vorläufige Insolvenzverfahren beantragt haben. Zugleich betont Williams, dass es sich um einen Restrukturierungsprozess handelt und der operative Betrieb unverändert fortgeführt werde.

Zentraler Punkt des Statements ist die Versicherung eines uneingeschränkten „business as usual”. Laut Williams laufen Produktentwicklung, Verkauf, Lizenzverwaltung und Kundensupport ohne Einschränkungen weiter. Das Statement richtet sich damit direkt an Nutzer:innen, Partner und die Musikbranche. Die Insolvenz wird als rechtlicher Rahmen dargestellt, um die finanzielle Neuordnung des Unternehmens abzusichern, nicht als unmittelbare Bedrohung des Tagesgeschäfts.

Williams stellt klar, dass die Aussagen ausdrücklich auch für iZotope, Brainworx und Plugin Alliance gelten, die in den vergangenen Jahren organisatorisch zusammengeführt wurden. Auch operativ sind Native Instruments, iZotope und Brainworx eng verzahnt, teilen gemeinsame Nutzerkonten, den Installer Native Access und Supportstrukturen, während Plugin Alliance zwar wirtschaftlich zur Gruppe gehört, aber weiterhin als eigenständige Plattform mit eigenem Login und Shop agiert.

Der Verbund, der aus der früheren Soundwide-Struktur hervorgegangen ist, bleibt demnach vollständig intakt. Der wirtschaftliche Zusammenschluss geht maßgeblich auf den Einstieg der Private-Equity-Firma Francisco Partners zurück, die seit 2021 Mehrheits­eigentümer ist.

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