Die Berliner Clubcommission kündigt die Ausstellung Tanzflächen der Wiedervereinigung an. In der multimedialen Schau geht es darum, die Rolle der Berliner Clubkultur nach 1989 als wichtigen Teil der soziokulturellen Wiedervereinigung herauszuarbeiten. Sie wird vom 3. Oktober bis zum 9. November 2026 in Berlin stattfinden.
Die Ausstellung soll zeigen, wie „kulturelle Freiräume zu Orten demokratischer Aushandlung wurden. Neben Berlin wird ein besonderer Fokus auf ostdeutsche und unterrepräsentierte Perspektiven in der Erzählung der Geschichte gelegt”, heißt es im aktuellen Newsletter der Clubcommission. Die Ausstellung „macht Clubkultur in Berlin sowie in den neuen Bundesländern im Zuge der deutschen Wiedervereinigung als Erinnerungsträger der Demokratiegeschichte sichtbar und erfahrbar”, heißt es weiter.
Für den 18. März, dem Tag der Demokratiegeschichte, ist ein Open Call zur Einsendung von „unterschiedlichstem Archivmaterial, Anekdoten und Zeitzeug:innengeschichten” angekündigt.
Die Ausstellung ist als Kooperationsprojekt des Diskobabel e.V. und der Clubcommission e.V. angesetzt, sie wird von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.







