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Nach Boykott-Aufrufen: Partok sagt zwei Gigs ab

Der israelische DJ Partok sagt nach Protesten zwei Gigs in New York ab. In einem Statement begründet der Mitgründer der Partyreihe LAUNDRETTE die Entscheidung mit dem „immensen Druck”, der auf den Veranstalter:innen lastet. Die Organisationen Boycott Room, Ravers For Palestine und Sound Against Siege forderten zuvor zum Boykott von Partok auf, weil sein verpflichtender Militärdienst in Israel auf eine vermeintliche Nähe zu israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) hinweise. 

Partok distanziert sich daraufhin deutlich von der israelischen Regierung. „Die Wehrpflicht brachte mich dazu, das Siedler- und Apartheidssystem, in das ich hineingeboren wurde, zu hinterfragen – und es letztlich abzulehnen.” Des Weiteren reflektiert er seine Vergangenheit und räumt auch Fehler ein: Hierbei geht es um eine Fundraiser-Party in Israel im Jahre 2024. 

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Gruppen zum Boykott von israelischen DJs aufrufen. Auch der Auftritt des Künstlers Roi Perez bei einem Festival in London im September wurde abgesagt. Zudem kam es in der vergangenen Woche zu einer Protestaktion während des Boiler-Room-Auftritts von E.LINA, bei der Kunstblut auf die DJ-Booth geworfen wurde. Die Aktion gilt als Protest gegen den Großinvestor KKR. Die Investmentfirma ist Eigentümerin von Boiler Room. Ihr wird vorgeworfen, aktiv Kriegshandlungen in Palästina zu unterstützen.

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