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Mule Musiq: „Ich musste nie viel über die Musik nachdenken”

Er stolperte durch James Dean in die Modewelt und führte eines der wichtigsten Houselabels der Welt – Toshiya Kawasaki ist Chef von Mule Musiq und einer der Ersten, die den Kölner Kompakt-Sound nach Japan brachten. Über die Jahre gründete Kawasaki mehrere Sublabels. Inzwischen veröffentlicht er über Studio Mule auch experimentelle Musik zwischen Folk und Fusion. Warum er die Mode hinter sich ließ, wieso er Michael Mayer von Kompakt durch Zufall fotografierte und weshalb er keine Musik mehr von DJ Sprinkles veröffentlicht, erklärt Toshiya Kawasaki im Gespräch mit Chefredakteur Alexis Waltz.

Mit Mule Musiq und seinen Sub-Labels hast du minimalistischen House und Techno, aber auch EPs von Lydia Lunch veröffentlicht. Jetzt führst du Studio Mule, das sich auf europäische und amerikanische Künstler:innen konzentriert. Wie bist du an diesen Punkt gekommen?

Toshiya Kawasaki: Ich habe nie viel über die Musik nachgedacht, sondern das veröffentlicht, was ich liebe. Das hat sich über die Jahre immer wieder verändert, es ist ein Prozess. Bei Studio Mule ist es anders…

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