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Meine Stadt: DJ Marcelle über Amsterdam

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Anfang Juli veröffentlichte DJ Marcelle das Album DJ Marcelle: The Musical und mit ihm einen weiteren unorthodoxen Tonträger. Weitere Langspielplatten heißen Saturate the Market, Now! oder Explain the Food, Bitte. Titel und Musik liegen fernab der Norm, auf dem Cover ihrer aktuellen LP offenbart die Holländerin mit kompromissloser Punk-Attitüde obendrein noch, was sie von Musicals hält, und wie leicht es ihr fällt, ein solches zu droppen.

Ihre musikalischen Einflüsse sind zu mannigfaltig, um sie hier allesamt aufzuzählen. In ihren Sets mixt sie Tracks, die sie fordern und etwas Besonderes an sich haben. Etwas Atonales, etwas, das ins Ohr springt oder etwas, das so obskur klingt, dass es die Crowd unter Garantie vor den Kopf stößt. Für den Club übliche Sounds stehen neben Tiergeräuschen oder unbarmherzigen Drumkapriolen. Berliner*innen konnten sich von Marcelle van Hoofs Sets schon Mitte des vergangenen Jahrzehnts am Nasenring durch die Manege führen lassen, als die Amsterdamerin noch Resident im kleinen Neuköllner Bar-Club Bei Ruth war.

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