Peter Van Hoesen (Foto: Presse)

Infolge der zunehmenden Popularität von Techno ließ sich Mitte der 90er auch der Belgier Peter Van Hoesen vom Clubfieber mitreißen. Inspiriert vom heimischen Genre New Beat veröffentlichte er erstmals 2001 unter dem Pseudonym Object Musik. Wie auch seine folgenden Produktionen zeugen die Tracks dieser Periode von einer Auseinandersetzung mit der Kölner Minimal-Schule Kompakt. Mit „Ghosts Have a Heaven” von Actress schien er diese Zeit Revue passieren zulassen. Das Stück chartete Van Hoesen für uns im April 2010. Im gleichen Jahr erschien auch sein erstes Album Entropic City auf seinem Label Time To Express. Die Platte hinterließ ebenfalls Spuren in seinen damaligen Platzierungen. „Spectral Source” von Millie & Andrea lässt hingegen an die Schaffensphase nach der Einstellung seines ersten Projekts zurückdenken. Mitte der Nullerjahre liebäugelte er eine Zeit lang mit Breakbeats und Dubstep, erkannte dann aber, dass sein Herz im Techno verankert ist – ein Stil, den er bis heute archaisch interpretiert.

Bis zu seinem nächsten Gig müssen wir uns wohl noch eine Weile gedulden. In der Zwischenzeit findet ihr weitere Charts aus dem April 2010 in der Groove-Ausgabe 123 oder in unserem Heft-Archiv.

10. Peter Van Hoesen — Terminal

9. Actress – Ghosts Have A Heaven

8. Milton Bradley – Distorted Reality

7. Levon Vincent – Double Jointed Sex Freak EP

6. Solab — Distant Galaxy

5. Millie & Andrea – Spectral Source

4. Jason Fine — Many To Many (Ben Klock Remix)

3. DJ Pierre – Stress Or Justice (Ruskin Remix)

Hier geht`s zur Veröffentlichung auf Discogs.

2. Nuel – Aquaplano Ltd 01 EP

1. The Subliminal Kid — Upp/Ner (Peter Van Hoesen Remix)