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Robag Wruhme: House-Ikone, Familienvater und Spaßvogel

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Kein Künstler verkörpert die Clubszene von Jena so wie Robag Wruhme mit seinem unnachahmlichen Mix aus komprimierten, basslastigen Grooves und einem naiven, augenzwinkerndem Humor. Als Teil der Wighnomy Brothers entwickelte er den Jenaer House-Dialekt, als Robag Wruhme einen der zugkräftigsten House-Ansätze der 2000er. Nach der Auflösung der Wighnomy Brothers verfolgt er auf Kozes Pampa-Label auch einen Sound jenseits des Dancefloors. Im Sommer ist dort sein drittes Album erschienen. 

GROOVE-Chefredakteur Alexis Waltz spricht mit Robag Wruhme, der eigentlich Gabor Schablitzki heißt, über die Emanzipation vom Dancefloor auf Venq Tolep, sein Leben als Familienvater, seinen Burnout – und warum er Hotels ziemlich unerträglich findet.   


Dein neues Album klingt ruhiger und gelassener als der Vorgänger. Diese Tendenz hat sich schon angekündigt, aber ist jetzt noch viel deutlicher. Wie hat sich das ergeben?

Robag Wruhme: Letztes Jahr habe ich auf Hart & Tief Wuzzelbud FF veröffentlicht. Die geht in Richtung Tanzflur. Dadurch habe ich mir offen gelassen, beim Nachfolgealbum zu Thora Vukk die Spielwiese noch zu vergrößern. Deshalb ist es kurz und ruhig geworden.

Was für eine Stimmung, was für eine Geistesverfassung spiegelt Venq Tolep wider? 

Ich bin jetzt zweifacher Papa (…)

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