Alle Fotos: Presse (St. Georg)

Das Clubsterben in Berlin geht weiter: Das St. Georg macht seine Pforten dicht. Im Gebäude an der Ritterstraße, das auch die Ritter Butzke beherbergt, werden zusätzliche Etagen für Büro-Lofts angebaut. Wände sollen ohne Einwilligung eingerissen und Rohre quer durchs Lager verlegt worden sein, so dass das Equipment einstaubte und Fluchtwege versperrt wurden. Dadurch musste der Club-Betrieb stillgelegt werden. Die Streitigkeiten mit dem Vermieter dauern bis heute an.

Betreiber Bülent Akgün machte der GROOVE gegenüber klar, dass er vor allem den Spirit des kleinen Keller-Clubs vermisst. Hier starteten die beliebten Cocktail D’Amore-Events und es fand viel Underground-HipHop statt, wo Gays und Queers neben arabischen Kids feiern konnten – eine Begegnungsstätte für Diversität and gegen Rassismus, die seinesgleichen sucht. Das St. Georg lebt aber als Soundsystem auf Reisen und mit monatlichen Partys im Freudenzimmer weiter. Ob in eine neue Location umgezogen wird, ist derzeit unklar. Wir halten euch auf dem Laufenden.