Beim Chilenen Ricardo Tobar rauschen die Baumwipfel, geistern die Untoten und im Äther knistern die Tapes. Jetzt dürfen auch andere seine Eso-Ästhetik mit ihrer eigenen Handschrift veredeln. Bass Clef tut das mit seinem großartigen Remix von „Garden“ gewohnt verschroben: CD-Ruckelrhythmik, Schlierensynthies, Basskanonen. Daniel Avery hingegen lässt über einem zurechtgestutzten Beat grazil die Soundflächen schweben. Neben dem „Garden“-Original findet sich auf diesem hypnagogisch-hauntologischen Prachtstück das ebenfalls auf Tobars Debütalbum Treillis enthaltene „Hundreds“.

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