Jeder Track eine eigene Stadt: New York, Berlin, Mailand, South Beach, London und Palermo – Manfredi Romano behauptet, in ihnen allen ein Local zu sein. Der so spät als Produzent in Erscheinung getretene Life and Death-Gründer scheint deren Abgründe genauestens erkundet zu haben, anders lassen sich die schattigen Flecken auf den ansonsten blankpolierten Tracks kaum erklären. Die Romanos Doppel-12-Inch durchziehende wave-romantische Melancholie verleiht ihr den notwendigen Tiefgang, den auch ein Feature-Gast wie The Raptures Luke Jenner nicht unbedingt garantiert. Dieser kosmopolitische Local gibt sich versiert, facettenreich und (fast ein bisschen zu) rund.

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