Traumkombination: Bernd Friedmann, an ungeraden Metriken und alternativen Schlagwerk-Notationen arbeitender Klangforscher, trifft Saam Schlamminger, einen Persisch-Türkisch-Deutschen, der mit Inspiration aus dem Mittleren Osten ähnliches macht und solo als Chronomad veröffentlicht. Das Ergebnis unter dem hebräischen Namen Tohuwabohu („Wirrwar“, „Chaos“) sind vier treibende, rhythmisch verschachtelte, metallisch verhallte Outernational-Spacejams, so tanzbar wie selten was auf Nonplace. Ließe sich mit etwas mehr Bass fast schon im Club spielen, wo es dann auf schönste Weise Beine und Gedanken verknoten würde.

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