Knochige House-Rhythmen, delikate Melodien und ein Schuss Italo-Lässigkeit. Die Debüt-EP des Australiers Roland Tings groovt herrlich nonchalant und macht vor allem eins: ultra gute Laune! Atmosphärisch hätten seine Tracks auch gut zu Labels wie Future Times oder Cómeme gepasst, denn auch da jackt man sonnig verdreht und vollkommen ohne Kalkül in Sachen Zeitgeist. Das zweite neue Release auf 100% Silk kommt von Jonas Reinhardt, eigentlich bekannt für flächig-analoge Synthesizer-Sensationen. Seit 2002 produziert der Mann aus Brooklyn, der bürgerlich Jesse Reiner heißt, zeitlose kraut-geschwängerte Alben für Labels wie Omnibus, Kill Shaman, Kranky und zuletzt Not Not Fun. Nun hat er den Clubbeat entdeckt, seine kosmische Stärke mit Acid und House vereint und veröffentlicht vier Tracks, die so auch von Prins Thomas stammen könnten. Zwei tolle und vor allem sehr perfekt produzierte EPs, die den Ruf von 100% Silk, eines der frischesten US-Amerikanischen Dancelabels zu sein, weiter manifestieren.

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