burger
burger
burger

DIVERSE 20 F@#&ing Years – We Ain’t Dead Yet (Planet E)

- Advertisement -

Wie steht’s denn heute um sie, die frühen Detroiter Labels der ersten und zweiten Generation? Transmat etwa: 2010 immerhin eine 12-Inch von DVS1. KMS: zuletzt im Rahmen von History Elevate nur noch mit dem Aufarbeiten der eigenen Glorie beschäftigt. Oder Metroplex: letzte offizielle Veröffentlichung 2004, letzte offiziell relevante Veröffentlichung – tja. Von diesen lebenden Label-Leichen ist Carl Craigs Planet E meilenweit entfernt, weil sein Betreiber es – vor allem dank hyperaktiver Remixarbeit und unermüdlichem DJ-Einsatz an der Clubfront – seit geschlagenen zwanzig Jahren relevant für den sich wandelnden Dancefloor halten konnte. Die Wandlung zusammen mit dem Floor hat zur Folge, dass es hier im Laufe der Jahre solch disparate Ansätze zu hören gab wie die hakelige Funkiness von Recloose zusammen mit Dwele, die klappernde Melancholie von Balil alias Plaids Ed Handley oder neuere Massivmonster wie Martin Buttrichs „Full Clip“. Und natürlich viele große Namen, Moodymann etwa, Kirk DeGiorgio oder Quadrant alias Mark Ernestus und Moritz von Oswald. Sowie natürlich Craigs eigene Aliase Tres Demented, Paperclip People, Designer Music, BFC/Psyche oder 69. „Zwanzig verfickte Jahre, und wir sind immer noch nicht tot“, tönt der Titel dieser Digital-Compilation, die mit 25 großartigen Tracks das Label feiert, vollkommen zu recht stolz. Wenn schon Detroits Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, dann hier und so.

In diesem Text

Weiterlesen

Features

[REWIND 2022] Clubkultur und Krise I: Warum es bisher keine Rückkehr zum Normalbetrieb gibt 

Groove+ Die Großen cashen ein, die Kleinen darben: Hier erfahrt ihr, warum es für das Nachtleben 2022 keine Rückkehr in die Normalität gab.

ÆDEN: Umfunktionierte Container und Grün zwischen Backsteinmauern

Groove+ Wie ist es, während einer Pandemie einen Club zu eröffnen? Diese und andere Fragen haben wir den Machern des ÆDEN gestellt.

Track by Track: John Tejada – Sweat (On The Walls)

Groove+ Kaum ein Track hat die Sinnlichkeit einer House-Party im Kellerclub so eingefangen wie „Sweat (On The Walls)”. Erfahrt, wie er entstand.