burger
burger
burger

SAMIM Flow (Get Physical)

Zunächst wurde Samim durch gemeinsame Projekte mit Michel Ho und Jay Haze bekannt, neuerdings ist er hauptsächlich allein unterwegs. Nach diversen EPs bringt jetzt Get Physical das Debüt-Album des Produzenten heraus. Weil House-Grooves für entspannte, entgrenzte Afterhour-Momente oft zu hermetisch wirken, hat Samin sie aufgebrochen und seine treppenartigen Trademark-Grooves entwickelt, die an südamerikanische Tänze erinnern. Wiegende, schaukelnde Basslines sind stilbildend für seine Tracks. Samim liebt Übergangsfiguren, Breaks, sich entwickelnde Elemente, er ist ein Meister der elliptischen Form. Die Tracks sind immer im Übergang, immer in Bewegung, sie bleiben nie bei einer bestimmten Figur stehen. Samim ist es gelungen, den Grooves eine Variierbarkeit abzugewinnen, die weiteres Klangmaterial weitgehend überflüssig macht. Jeder dieser neun Tracks ist gelungen, obwohl sich keiner elementar von denen seiner Maxis unterschepopet. Es gibt kaum etwas, durch das sich die Stücke zum Album formen würden. Das ist aber auch nicht der Gestus dieser Musik: Man möchte in ihr verloren gehen – und sie wird einen nicht im Stich lassen.

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Mein Plattenschrank: Levon Vincent

Groove+ Levon Vincent gilt als einer der zuverlässigsten House-Producer. In unserem Plattenschrank erfahrt ihr, welche Musik ihn geprägt hat.

28 Fragen: Nils Frahm

Groove+ Wofür schämt sich Nils Frahm? Diese und 27 anderen Fragen beantwortet der Wahlberliner zum Release seines neuen Albums „Music For Animals”.

Die Solomun-Tapes, Teil 1: Wiedererweckung in einer neuen Welt

Solomun ist einer der bekanntesten House-DJs der Welt. Wir trafen den DIYnamic-Chef in Hamburg zu einem Gespräch über seinen Werdegang.