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20 Jahre PollerWiesen

Videopremiere der Jubiläumsdokumentation

PollerWiesen_Doku

 
20 Jahre, das sind eine lange Zeit – vor allem in einer kurzlebigen Szene wie der unseren. An den PollerWiesen ist das auch nicht spurlos vorbeigegangen, das allerdings im allerbesten Sinne: Was als semi-legaler Rave begann, hat sich mittlerweile zu einem etablierten Festival gemausert. Der Filmemacher Achim Rütt hatte sich bereits 2014 daran gemacht, die Geschichte der PollerWiesen zu dokumentieren. Wir freuen uns, euch die Dokumentation anlässlich des 20. Jubiläums vor drei Jahren – dieses Jahr wird also bereits der 23. Geburtstag gefeiert – erstmals in ganzer Länge zeigen zu können. Übrigens: Das Line-Up für das Festival steht mittlerweile ebenfalls. Mehr Informationen findet ihr unter unserem Interview mit Rütt.

 


 

Achim, vor 21 Jahren warst du das erste Mal bei den PollerWiesen zu Gast. Was hat sich in all dieser Zeit verändert?
Eigentlich hat sich seit damals fast alles geändert. Früher waren die PollerWiesen noch umsonst und immer wieder an unterschiedlichen Orten. Man hat auf die nächste Party hin gefiebert und wusste nie wann und wo es stattfindet. Jetzt kann man schon seid einigen Jahren mit festen Daten planen.

Was waren die deiner Meinung nach denkwürdigsten Erlebnisse, die dort selbst gemacht hast?
Davon gab es, zu der Zeit als ich noch regelmäßig Gast war, unzählige. Angefangen von bei Regen unter einer riesigen Plane weiter zu feiern bis hin zu den doch regelmäßigen Besuchen der Polizei. Im Vordergrund stand immer der Spaß, mit Freunden unter freiem Himmel zu tanzen.

Wie entstand die Idee zur Dokumentation? Warum war es dir wichtig, die Geschichte der PollerWiesen zu dokumentieren?
Die Idee schwirrte schon länger in meinem Kopf herum, da ich so eine Entwicklung von einer Party unter Freunden bis zu einer so großen professionellen Veranstaltung nicht kannte und als einzigartig empfand. Und bevor es Geschichte wird wollte ich es festhalten.

Du arbeitest auch mit Archivmaterial. Wo hast du dieses aufgetrieben?
Die PollerWiesen-Jungs haben mich dabei super unterstützt. Die hatten selber noch einiges an Material und für den Rest habe ich Kontakte bekommen. Leider gab es von den ersten Jahren kein bewegtes Material. Da musste ich auf Fotos zurückgreifen, die dann von mit animiert wurden.

Was war dir bei der Umsetzung der Dokumentation besonders wichtig? Du scheinst ein großes Augenmerk darauf zu legen, viele Stammgäste zu Wort kommen zu lassen.
Ich wollte die komplette Bandbreite der Gefühle gegenüber der Veranstaltung darstellen. Von Gästen der ersten Stunde, über langjährige Mitarbeiter und Gäste der letzten Jahre.

Du hast die Dokumentation auch dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen angeboten, sie wurde dort allerdings abgelehnt. Kannst du dir erklären, warum?
Dass das öffentlich rechtliche Fernsehen die Dokumentation nicht zeigen wollte, kann ich nicht verstehen. Ich habe es bei verschiedenen Sendern und Formaten probiert. Das sogar der WDR als große lokale Sendeanstalt es nicht wollte habe ich dann gar nicht mehr verstanden. Und das wobei sie doch auch jüngeres Publikum ansprechen wollen…

Zu guter letzt: Auf welchen Act freust du dich bei den PollerWiesen 2016 besonders?
Bei mir ist es ähnlich wie bei den Gründern. Die nächste Generation ist jetzt am Start und ich bin nur noch selten auf Parties. Deshalb bin ich auch nicht mehr mit den aktuellen Acts vertraut. Freue mich aber jetzt schon wieder riesig auf das Opening der PollerWiesen Session!

 
 
Pollerwiesen_Opening_neu

Groove präsentiert: PollerWiesen Opening 2016
17. April 2016 (oder je nach Wetterlage am 24. April, 01. Mai oder 05. Mai)

Line-Up: Ben Klock, Butch, Len Faki, Mind Against, Sam Paganini (kann je nach Termin variieren)

Tickets: ab 16€

PollerWiesen Opening
Jugendpark Köln
Sachsenbergstraße
51063 Köln

PollerWiesen

Groove präsentiert: PollerWiesen Festival 2016
15. Mai 2016

Line-Up
Main Stage: Marco Carola, Pan-Pot, Joseph Cariati, Kölsch, Joey Daniel

Beach Stage hosted by VOLTT: Rødhåd, Vril (live), Bart Skils, Etapp Kyle, Don Williams, Ben Buitendijk

Hilltop Stage hosted by Kittball Records: Oliver Schories, Nick Curly, Tube & Berger, Rodriguez Jr. (live), P.A.C.O., Juliet Sikora, Paji (live)

Hidden Stage hosted by Giegling: Kettenkarussell (dreistündiges Live-Set), Ateq, DJ Dustin)

Tickets: ab 26€

PollerWiesen Revierpark Wischlingen
Wischlinger Weg 157
44379 Dortmund

GROOVE 161

Mit unserer großen Titelstory anlässlich des 40. Geburtstags der Maxi-Single, einem 14-seitigen Special zu arabischer Clubmusik, der exklusiven Mix-CD von Job Jobse uvm.

Kiasmos

Kiasmos‘ nächstes Berlin-Konzert wird ein bisschen anders als sonst und ohne Übertreibung einmalig. Tickets haben wir.

Weather Festival 2016

Stehpissoirs auf dem Ambient-Floor, leere Dancefloors und überall Techno, Techno und, ach ja, Techno. Gregor Wildermann zweifelte beim Weather Festival an allem.

Releases der Woche

Alt und neu: Plaid, Radio Slave, Jeroen Search und der Jubiläumscompilation von Blueprint sowie Daniël Jacques, Keita Sano und Debüts von Vicmari und Asher Levitas.

Lady Blacktronika

DJ, producer, label owner, Disco aficionada – there’s many sides to Akua Grant. Her mix for the Groove podcast explores the latter.

Summer up fürs Melt! Festival 2016

Das kommende Melt! Festival bietet mehr als nur ein sattes Programm. Wir verraten euch unsere Highlights und verlosen in Kooperation mit Desperados Tickets!

James Blake

In his exclusive interview with Gianina Selejan, the British producer talks about his new album, depression and trying to do exactly what it is he wants to do.

Andreas Gehm

Der Acid-Liebhaber ist vergangenen Sonntag gestorben. Thomas Venker vom Kaput Mag erinnert sich an einen Menschen, der uns mit mehr als Musik bereichert hat.

KETEV

Yair Elazar Glotman’s work can hardly be pigeonholed. Read our interview with the producer and listen to a track from his new album under his KETEV moniker.

Wilde Möhre 2016

Bei dem nachhaltigen Festival gibt es weit mehr als nur Musik – nämlich noch sieben weitere Programmsparten. Mit dabei ist unter anderem Marcus Worgull.

Bjarki

Don’t think you’ve figured out Bjarki, because you clearly haven’t. The Icelandic producer’s 10 favourite tracks will surprise you. Oh, and he’s starting a label.

Asher Levitas

Old Apparatus-Mitglied Asher Levitas gibt auf „Lit Harness“ Einblick in sein Seelenleben, bleibt aber unnahbar. So schaut auch das Video zu „Withdrawn“ aus.

Oddgrad

Hobbies: Fischermützentragen und Harsh Noise. Oddgrads neue EP bei Gang Of Ducks bietet kratzigen Minimalismus. Hört sie bei uns in voller Länge!