House ist im Fall des Rhein-Main-Produzenten Dietz mehr Einstellungssache als Schublade. Dieses erste Solo-Release auf Desolat folgt seinem im März auf der Desolat X-Compilation erschienenen Titel „You’re So Hood“, und porträtiert einen Produzenten von Format. Auf „Sweatshop“ nimmt seine Musik im Sinne des Labelgeistes rohe, trippige Züge an, ohne dass ihr dabei je der Swing flöten ginge. Fragmenierte, effektschwere Vocals kommen als Rhythmuselemente zum Einsatz und bohren sich erbarmungslos in die Synapsen. Mit einer minimalen Dosis davon kommt die deepe Acid-Abfahrt „Cheerleader FX“ aus, die sich reichlich selbst genügt. Hot!