Diese beiden Tracks von Stimming für Pampa werden von der Stimme von Piper Davis getragen, die mit ihrem kindlichen Ton an Grimes oder Björk erinnert. Bei „Southern Sun“ erzeugen der kurzatmige, stolpernde Groove, Davis’ anmutiges Vocal und eine Improvisation über einige Pianoakkorde eine sehr spezielle, tolle Spannung. In seinem etwas grüblerischen Klangbewusstsein erinnert der Track an Indietronica-Acts wie Dntel; die Bassdrum ist nicht der Gebieter über den Dancefloor, sondern einer von vielen schönen Klängen. Diese Tracks sind ganz und gar bei sich selbst. Unklar, ob sie gerade das so kompromisslos macht.