Ein Wunder, dass sich Kassem Mosse und XDB nicht schon eher auf einem Release über den Weg liefen. Stehen sie doch beide für einen jeweils originären House-Entwurf; der eine (Kassem Mosse) mit teils starken Hang zum Experimentellen, der andere (XDB) mit einer ausgeprägten Schwäche für dubbigen House und spontane Electro-Exkursionen. Während „Ekatem“ von XDB solide treibend aber ohne nennenswerte Highlights über die Bühne geht, gibt es mit der Kollabo „Omrish“ einen entrückt gebrochenen und mittels leiernden Synthis zusammengepasteten Kopfnicker samt herbstlich raschelnder Percussion. Zwei solide Tracks, keine Frage. Aber leider auch nicht unbedingt viel mehr als eben das.