Trance ist nicht nur ein Genre, sondern auch ein Zustand. Und dieser Zustand kann eben auch von ganz anderer Musik hervorgerufen werden als jener, die sich Trance nennt. Konrad Black nimmt sich fast zehn Minuten, um die Entrückung einzuleiten. Im Hintergrund schlingern Melodieornamente, im Vordergrund nimmt uns auf einmal eine dicke Basslinie mit – und weg sind wir. Die Herren Burridge und Dekay brauchen nicht weniger Zeit, sind in den Kickdrums aber wuchtiger und das perkussive Arsenal ist etwas weniger verspielt. „Get Weird“, das ist hier tatsächlich Programm.