Vergangenes Jahr fielen Juniper mit ihrem Debüt auf Underground Quality und dem Beitrag „Jovian Planet“ für die Ominira 333 äußerst positiv auf. Ihre erste Veröffentlichung 2012 kommt nun auf Smallville, sie teilen sich das Vinyl mit Arnaldo auf der Rückseite. „Quiet Moon“ eröffnet die Platte eher zurückhaltend, langsam und zauberhaft eifern flirrende Pads nach immer neuen Harmonien und um die Gunst des Hörers. „Selenic“ bringt mehr Schmackes und lässt sich nach dem Break in tiefere Sphären gleiten. Arnaldos erster Track, „A Song Name Of One Word“, kommt gefühlvoll in Fahrt und wird mit Einsatz des tief gestimmten Klaviers zum Soundtrack für alle hoffnungslos Verliebten. „Rain“ zupft schließlich mit jedem pumpenden Takt ein Stückchen mehr an der Selbstbeherrschung. Made in Smallville zeugt wieder mal von außergewöhnlicher Qualität. Veröffentlichung Nummer 31 lässt ebenfalls einen neuen Einwohner in Smallville vermuten, doch hinter dem Pseudonym Roaming verbergen sich die Altbekannten Christopher Rau und Moomin. Star in „Our Dream Of“ ist eindeutig die gedämpfte Posaune, die sich im Hintergrund von links nach rechts und wieder zurück schiebt. „Believe In Reflecting“ kommt zuerst im Remix der Smallpeople, der glatt als eigener Track durchgehen könnte, da man kaum ein Element des Originals wiedererkennt. In dem gibt es nämlich zusätzlich auch noch einen Kinderchor, der – frei übersetzt – wohl folgende Zeilen singt: „In Smallville würde jeder gerne wohnen, denn wo es Superman und gefühlvolle Housemusik gibt, da kann das Leben nur wunderschön sein.“