Nach der Herkunft seines Pseudonyms müsste man Zak Khutoretsky wirklich mal fragen. Denn anders als das Kürzel verheißt („devious one“), ist sein Zuschnitt von Techno weder abwegig noch doppelzüngig, sondern äußerst direkt. Daher zählt auch Ben Klock zu seinen größten Fans und Förderen. Klockworks 08 unterstreicht diese Liaison. „Confused“, „Behind Lines“ und „Break Away“ erfüllen ihre Funktion als DJ-Schablonen und Unterlagen meisterhaft. Auf dem neuen eigenen Label Hush hingegen zeigt sich der US-Amerikaner aus dem Mittleren Westen von seiner sanfteren und langatmigeren Seite. „Evolve“ und „Submerge“ bewegen sich zwischen der Ethik von Daniel Bell und der Ästhetik von Technosoul. Musik für Menschen und Maschinen.