Vorgeblich aus Detroit, bleibt Anonym, tja, eben namen- und gesichtslos. Auftritte finden maskiert und bandagiert statt, Veröffentlichungen vornehmlich auf europäischen Labels. Sei es, wie es ist, als Produzent bewegt Anonym sich zwischen simplem House, kräftigen DJ-Tools oder discoiden Sampletracks, stets mit einer gewissen Schlagfertigkeit. „Flivvers Vol. 1“ hat davon mehr als genug. In unterschiedlichen Tempi, mit und ohne Vocals, lässt Anonym für Vakant fünf Stücke lang jene Ära hochleben, in der Henry Street Records am Fließband und im Wettstreit mit der Ein-Mann-Armee DJ Sneak Hits produzierten. Spitzen-Spiegelkugel-Grundierung für DJs.