Das alles verschlingende Dunkel niederfrequenter Ebenen, in das sich Efdemin hier begibt, lässt keine Differenzierung von Konturen mehr zu. Vielmehr transformiert es sich stetig, es wächst und mutiert, es dringt durch die Poren der Haut in den Körper ein, durchströmt das Gewebe, versetzt die Organe und diktiert einen Rhythmus, dessen unnachgiebige Stringenz an die klare Gliederung des Farnsworth House von Ludwig Mies van der Rohe erinnert. „Blount“ mit Kassian Troyer distanziert sich von der monströsen A-Seite und setzt auf die dubbige Eleganz des Unheimlichen. Intensive Platte.