Die neue Daso zeigt sich gewohnt melancholisch, verzichtet aber auf die übliche Funktionalität. Grelle Flächen, organische Bässe und ein militärisch strenges Snarepattern lassen den Hörer ziemlich zappeln, vor allem weil das Ganze bis zum Schluss keine wirkliche Kontur annimmt. Reade Truth packt die Harmonien in glatt polierte E-Piano-Sounds und schiebt dann doch die gerade Bassdrum drunter. Fred P wählt einen ähnlichen Ansatz, geht dabei aber deutlich kreativer vor und verleiht dem Original mit einem schmutzigen Drumloop und tiefgründigen Akkordflächen seine typische Handschrift.

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