There’s a new kpop in town! So richtig glauben mag man ja nicht, dass dieser Tim Toh ein junges Bürschchen in den taufrischen Zwanzigern sein soll. „Six“ und „Seven“ sind einfach zu gut, als dass man jugendlichen Leichtsinn dahinter vermuten möchte. Jazz im Sinne eines Theo Parrish gibt es auf der einen Seite zu hören und stampfenden Erdbeben-House mit Killerinstinkt auf der anderen. Die Stücke wirken, als habe jemand einen Eintopf aus all dem Wahren, Schönen und Guten verdaut, das Viererfuß-Tanzmusik in den vergangenen zwei Jahrzehnten so hervorgebracht hat. Ich bin Fan.