Marina And The Diamonds ist die letzte in einer Reihe gehypter und sehr erfolgreicher Pop-Newcomerinnen aus Großbritannien. Sie wird gerne mit Kate Bush verglichen, was allerdings eher ein billiger Reflex ist. Mit der erhabenen, elfenhaften Entrücktheit von Bush haben weder die Musik noch die Stimme von Marina Diamandis etwas gemein. Ihr Gesang lässt eher Assoziationen an Lene Lovich, The Dresden Dolls oder 4 Non Blondes zu. Und damit wären wir schon beim Problem dieses an sich sehr schönen, mehr als 14 Minuten langen Remixes, den Hell gemeinsam mit Christian Prommer um das sparsam arrangierte Original herum produziert hat. Diese Stimme liebt man, oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts.