Agoria und die Pop-Chanteuse Kpop A – kann das gutgehen? Ja, und zwar wesentlicher besser, als man meinen möchte. Agoria hat eine rhythmische Struktur programmiert, die hauptsächlich von verwickeltem Klatschen getragen wird. Dann setzen dynamische Toms ein, ambivalente Harmonieflächen erheben sich, und Kpop A’s Mezzosopran duelliert sich mit aggressiven Celli. Das klingt fast so prätentiös wie Radiohead. Die Remixe akzentuieren einmal die Streicher, einmal die Harmonien, und zwei sind für die Tanzfläche. Eigensinn, Stück für Stück.

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