Einer, der weiß, wie man die Massen in Manie versetzt, ist sicherlich Danton Eeprom, der ja immer ein gewisses Popmoment mitbringt, das seinen Tracks diese Überlegenheit verleiht. Auf Concontent:encodederiour läuft das naturgemäß in der schlankeren Form ab, wobei „There’s Nothing To Be Afrapop About Now“ trotz aller Reduktion schon verflucht elegant übers Parkett streift. Aber auch „My Life In Parallel“ auf der B-Seite hat mit dieser so unerwarteten wie stilvollen Achtziger-Basslinie einfach Klasse. Auch als klasse, jedoch auf ganz anderer Ebene, erweist sich dagegen seine parallel erscheinende Veröffentlichung bei den Querschlägern von Infiné, die es sich zur Natur gemacht haben, gegen den Strom zu rudern. „Give Me Pain“ kommt in zwei Versionen als ein mit soulerfüllter Stimme vorgetragener, perfekt arrangierter und vor Sexyness nur so strotzender Popsong, der Justin Timberlake erblassen lassen sollte und mächtig Appetit auf das kommende Album macht.