burger
burger
burger

warp

CLARK Clark (Warp)

Vielleicht ist Clark der David Fincher der elektronischen Musik.

APHEX TWIN Syro (Warp)

Endlich also weilt es unter uns: das erste Album von Aphex Twin seit – Zahlenmystiker aufgemerkt – 13 Jahren. „Endlich“, weil es seit der letzten Platte von Boards Of Canada neulich nicht mehr ein solches Gewese um eine anstehende Veröffentlichung mit elektronischer Musik gab: durchs Internet wabernde Gerüchte, ein Minizeppelin dräuend über London, geheimnisvolle Stencils an Hauswänden wie die Zeichen des Herrn.

RUSTIE Green Language (Warp)

Nach einer längeren Pause gibt es endlich wieder ein deutliches Lebenszeichen von Rustie, dem schottischen Spielkind unter den Bassmusikproduzenten.

NIGHTMARES ON WAX N.O.W. Is The Time (Warp)

George Evelyn feiert seinen ganz persönlichen Erfolg auf dieser Doppel-CD: 25 Jahre Downbeat, wenn man so will. Oft kopiert, doch selten erreicht, abgesehen vielleicht von DJ Food, Mr. Scruff oder unlängst Gelka. Nicht nur deswegen macht es Sinn, die ganze Story seines bewegten Lebens am Rande der Ohrensessel-Fraktion retrospektiv aufzuarbeiten.

PLAID Reachy Prints (Warp)

Man sollte sich von dem Cover nicht abschrecken lassen, das zehnte Album von Ed Handley und Andy Turner ist wieder dort angekommen, wo in den frühen Neunzigern als Black Dog Productions alles begann, nach ihrer Breakdance-Phase als Def Squad.

ENO X HYDE Someday World (Warp)

Das vierte Album von Brian Eno für Warp ist erneut das Produkt einer Kollaboration. Das ist aber schon die einzige Parallele, die zu Drums Between The Bells und Small Craft On A Milk Sea zu ziehen wäre. Denn das Ergebnis der Aufnahmen mit dem Underworld-Sänger Karl Hyde und dem erst 20-jährigen Produzenten Fred Gibson sowie einer ganzen Reihe illustrer Gäste wie Will Champion von Coldplay oder dem ehemaligen Roxy Music-Kollegen Andy Mackay hat Eno selbst überrascht.

PATTEN Estoile Naiant (Warp)

Wo ist die Eins , diese Frage stellt sich nicht die ganze Zeit auf Estoile Naiant, dem zweiten Album des Warp-Neuzugangs Patten.

2. LFO Frequencies (Warp, 1991)

Musik, die keine Fragen aufwirft, läuft sehr wahrscheinlich im Supermarkt oder im Aufzug. Dabei lohnt es sich, in Abständen immer mal wieder zu fragen, warum eine ganz bestimmte Platte so wichtig bleibt. Im Fall von Frequencies erzeugte sie 1991 bei mir diese seltene Mischung aus Begeisterung und Verwunderung.

5. BOARDS OF CANADA Music Has The Right To Children (Warp, 1998)

Wer in einem Museum Retrospektiven eines Malers oder Malerin anschaut, durchlebt den immer gleichen Prozess. Man fragt sich: Wie fing alles an, welche Phasen durchlebte der Künstler und was inspirierte ihn/sie zu diesem oder jenen Kunstwerk?

7. THE OTHER PEOPLE PLACE Lifestyles Of The Laptop Café (Warp, 2001)

Die von den Innovators des Detroit Techno entwickelte Idee einer Welt im Klang war radikaler als deren Inhalt, der ebenso von Kraftwerk und Funkadelic inspiriert war wie von Science Fiction und Zukunftsforschung. Das Detroiter Duo Drexciya (James Stinson & Gerald Donald) machte sich von den genannten Vorbildern und Bezugspunkten frei, und erschuf eine eigene, radikale Klangwelt und eine eigene Mythologie.

27. AUTECHRE Amber (Warp, 1994)

Gibt es so etwas wie dreidimensionale Musik? Musik, die Räume öffnet und bei der man selbst beinahe körperlich durch ein Portal schreitet und dann eine neue Welt betritt?

32. BLACK DOG PRODUCTIONS Bytes (Warp, 1993)

Text: Thilo Schneider | zur Übersicht der 50 besten elektronischen Alben Erstmals erschienen in Groove 145 (November/Dezember 2013) Von 1992 bis 1994 gab es auf dem...

42. APHEX TWIN …I Care Because You Do (Warp, 1995)

Text: Thomas Venker | zur Übersicht der 50 besten elektronischen Alben Erstmals erschienen in Groove 145 (November/Dezember 2013) Erschienen als drittes Album unter seinem Pseudonym Aphex...

KWES Ilp (Warp)

Warp hat ein neues Wunderkind vom Dienst. Allerdings ist der Multiinstrumentalist und Synästhet Kwesi Sey alias Kwes weniger hyperaktiv als sein Vorgänger, Tim Exile....

CLARK Feast/Beast (Warp)

Auf dem Cover ist Christopher Clark selbst zu sehen, mit einer sich explosionsartig vervielfältigenden Hand. Diese Metapher ist durchaus treffend. Wo der Engländer musikalisch...

ONEOHTRIX POINT NEVER R Plus Seven (Warp)

1995 schickte eine Radiostation der BBC Stücke von Produzenten elektronischer Tanzmusik an Karlheinz Stockhausen. Man bat den Veteran der elektronischen Experimental-Musik, den jungen Künstlern...