Feature

6. VILLALOBOS Alcachofa (Playhouse, 2003)

Zur Jahrtausendwende, als wirklich jeder verstanden hatte, was von einer House-Party zu erwarten war, machte Ricardo Villalobos die Musik wieder geheimnisvoll. Seine Sets waren unberechenbar.

7. THE OTHER PEOPLE PLACE Lifestyles Of The Laptop Café (Warp, 2001)

Die von den Innovators des Detroit Techno entwickelte Idee einer Welt im Klang war radikaler als deren Inhalt, der ebenso von Kraftwerk und Funkadelic inspiriert war wie von Science Fiction und Zukunftsforschung. Das Detroiter Duo Drexciya (James Stinson & Gerald Donald) machte sich von den genannten Vorbildern und Bezugspunkten frei, und erschuf eine eigene, radikale Klangwelt und eine eigene Mythologie.

8. BURIAL Untrue (Hyperdub, 2007)

Es sind die Stimmen, die dieses Album so außergewöhnlich machen, nicht das weiße Markenzeichen-Rauchen aus Regen-, Film- und Videospielgeräuschen im Hintergrund oder die nicht-quantisierten Drums, die sogar Digital-DJs beim Angleichen der Beats verzweifeln lassen.

9. METRO AREA Metro Area (Environ, 2002)

Elf Jahre liegt die Veröffentlichung des Metro Area-Albums bereits zurück. Noch immer warten wir auf ein zweites.
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10. RHYTHM & SOUND w/ The Artists (Burial Mix, 2003)

Text: Arno Raffeiner | zur Übersicht der 50 besten elektronischen Alben Erstmals erschienen in Groove 145 (November/Dezember 2013) Der Hallraum von Jahrzehnten Musikgeschichte, eingedampft in eine...

11. ROBERT HOOD Minimal Nation (Axis, 1994)

Wann hast du gemerkt, dass die Tracks auf „Minimal Nation“ etwas Spezielles sind? Als mir auffiel, dass es in den Stücken eine Art versteckte zweite Melodie hinter den Hauptmelodien gibt, manchmal sogar eine dritte. Das war so gar nicht von mir geplant, aber je öfter man das Album hört, desto mehr Melodien entdeckt man, die sich hinter den Grooves herausschälen.

12. MOTORBASS Pansoul (Different, 1996)

Bereits ein halbes Jahr, bevor dank Daft Punks Homework die ganze Welt nach Paris schaute, kam mit Pansoul ein Album heraus, das für viele der eigentliche Startschuss des sogenannten French Touch war.

13. THEO PARRISH First Floor (Peacefrog, 1998)

Text: Gerd Janson | zur Übersicht der 50 besten elektronischen Alben Erstmals erschienen in Groove 145 (November/Dezember 2013) Auf das rohste und vielleicht beste Album von...
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14. GOLDIE Timeless (FFRR, 1995)

Oft wurde diskutiert, wer den größeren Anteil an Timeless hatte. War es Goldie oder Rob Playford, sein Mann im Hintergrund?

15. MOODYMANN Silentintroduction (Planet E, 1997)

Zugegeben, Silentintroduction ist gar kein richtiges Album, sondern vielmehr eine Sammlung vorausgegangener KDJ-Singles, aus denen sich Carl Craig für sein Label Planet E die Rosinen herauspickte.

16. MOVE D Kunststoff (Source, 1995)

Text: Thilo Schneider | zur Übersicht der 50 besten elektronischen Alben Erstmals erschienen in Groove 145 (November/Dezember 2013) So ikonisch das Cover-Artwork, so ikonisch auch die...

17. CARL CRAIG More Songs About Food And Revolutionary Art (Planet E, 1997)

Text: Gregor Wildermann | zur Übersicht der 50 besten elektronischen Alben Erstmals erschienen in Groove 145 (November/Dezember 2013) Es reicht ein kurzer Blick auf die Diskographie...
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18. JAN JELINEK Loop-finding-jazz-records (Scape, 2001)

Text: Tobias Thomas | zur Übersicht der 50 besten elektronischen Alben Erstmals erschienen in Groove 145 (November/Dezember 2013) Wenn ich an Jan Jelineks Album Loop-finding-jazz-records denke,...

19. BURIAL Burial (Hyperdub, 2006)

Ja, vielleicht hat Burials selbstbetiteltes Debütalbum nicht so viele geisterhaft-schöne Garage-Hymnen („Archangel“, „Ghost Hardware“ oder „Raver“) wie sein Nachfolger Untrue zu bieten. Und mit Sicherheit auch weniger von diesem sanften Glühen, das dank etwas mehr Licht und Soul zwischen den bleiernen Beats sehnsuchtsvoll durch die Tracks seiner zweiten LP von 2007 weht.

20. BASIC CHANNEL BCD (Basic Channel, 1995)

Wer im Ausland nach deutscher Musik aus den vergangenen Dekaden fragt, bekommt fast immer die gleichen Kandidaten genannt. Nena, Skorpions, Nina Hagen oder Kraftwerk. Und dann fällt ein Name, der fast wie ein eigenes Genre funktioniert: Basic Channel.

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