Das Museum für Hamburgische Geschichte hat die ehemaligen Techno-Clubs unter der Sternbrücke per 3D-Scan digitalisiert und zeigt die Rekonstruktionen vom 17. bis zum 20. September auf dem Reeperbahn Festival.
Die Räume lassen sich, wie bei Google Street View, digital durchlaufen. Die Modelle bezeichnet Museumsleiter und Stadtforscher Sönke Knopp als „multimediale Erinnerungsräume”. Neben Texten, Videos und Musik sind auch persönliche Anekdoten der ehemaligen Besucher:innen verbaut. Erinnerungen sollen weitergetragen werden und ein Gefühl für „die besondere Atmosphäre” vermittelt werden, erklärt die Kulturwissenschaftlerin Anna Symanczyk. Sie kuratierte die Ausstellung zusammen mit Sönke Knopp.
In Zukunft sollen weitere Clubs digitalisiert werden. Außerdem ist eine Ausstellung zur Musikgeschichte Hamburgs geplant, in der die 3D-Scans ebenfalls eine Rolle spielen. Dafür sichern die beiden Kurator:innen auch Originalobjekte, wie Barhocker, Instrumente oder Fenster für die Sammlung des Museums.
Unter der Sternbrücke in Altona befanden sich unter anderen der Waagenbau, das Fundbureau und das Molotow. Mit dem Abriss der ehemaligen Eisenbahnbrücke im vergangenen Jahr mussten die Clubs vorerst schließen.
Teile der Simulation sind auf der Website des Museums für Hamburgische Geschichte abrufbar.







