Die Freie Kulturkarawane ist am vergangenen Wochenende das erste Mal durch die Weimarer Innenstadt gezogen. Ziel war es, auf die unsichtbare Arbeit von subkulturellen Akteur:innen aufmerksam zu machen. Die Tanzdemo zog mit elektronischer Musik von vier LKWs und in der Spitze bis zu 250 Menschen durch die Innenstadt. Die Lautstärke der Demo führte allerdings zu Gegenwind, etwa vom Theater im Gewölbe, das sich an der Strecke des Zugs befindet. Dieses beschwerte sich in einem Brief an den Weimarer Oberbürgermeister Peter Kleine über die Lautstärke. Diese hätte Besuchende und Schauspieler:innen „in den Wahnsinn getrieben”.
Zu den Forderungen der Freien Kulturkarawane zählen unter anderem die Schaffung von niedrigschwelligen Fördertöpfen oder von Freiflächen für Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum. Das Konzept der Kulturkarawane ist dabei nicht neu: In Thüringen gibt es den Zusammenschluss aus Freien Kulturakteur:innen schon seit 2019. Tanzdemos gab es in den vergangenen Jahren schon in Erfurt und Jena.







