Die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle scheinen vorläufig keinen Einfluss auf physische Musikprodukte zu haben. Die US-Zollbehörde bestätigte am Freitag, dass sogenannte „Informationsmaterialien” nicht unter die neuen Regeln fallen. Eine Maßnahme der neu eingeführten Regeln ist die Ausweitung der Zölle auf kleinere Produkte mit einem Wert unter 800 US-Dollar. Diese werden nun für Produkte aus der Europäischen Union mit 15 Prozent verzollt.
Andere Produkte der Musikkultur, zum Beispiel Poster und Kleidung, sind kein Teil der Ausnahme und werden mit dem vollen Zollsatz von 15 Prozent besteuert. Neben den höheren Preisen für die Kund:innen wird auch vor längeren Lieferzeiten gewarnt. Grund dafür sind ausführlichere Kontrollen beim Import.
Online-Musikmarktplätze wie Discogs oder Bandcamp haben neue Richtlinien für die Versendung von Waren in die USA herausgegeben. So wird etwa Delivered Duty Paid (DDP) als mögliche Lösung präsentiert. Dabei zahlen die Kund:innen alle anfallenden Zoll- und Lieferkosten im Vorhinein, damit es zu einem reibungslosen Versand kommt.







