Eine neue Petition fordert das Ende der angeblich übermäßigen Lärmbelastung bei Techno-Events am Strandbad Grünau. Grund der Auseinandersetzung ist die Veranstaltungsreihe Baden mit Musik. Die Besucher:innen eines naheliegenden Naherholungsgebiets und Sportzentrums nehmen die „monotonen und sehr lauten Bassfrequenzen als extrem störend wahr. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schallwellen fast ungedämpft weitergetragen werden”, heißt es in der Petition. Die Initiator:innen fordern zwar keine Einstellung des Formats, wohl aber mehr Rücksichtnahme auf „einen erholsamen Sonnabend in der Natur”. Aktuell haben rund 350 Personen unterschrieben.
Demgegenüber stehen knapp 3.000 Personen, die eine Gegenpetition unterschrieben haben. Diese hebt hervor, dass die Musikveranstaltungen zum kostendeckenden Betrieb des Strandbads mit einem günstigen Eintritt für die breite Bevölkerung nötig sind. Außerdem betont sie die kulturelle Relevanz der Partys. Weiter wird das zuständige Bezirksamt Treptow-Köpenick aufgefordert, die Kulturveranstaltungen weiterhin zu ermöglichen und „das Strandbad Grünau als öffentlich zugänglichen Begegnungsort zu schützen”.
Baden mit Musik findet laut Angaben des Strandbads von Mai bis September alle zwei Wochen samstags statt. Der Außenbereich des Strandbads hat eine Kapazität von 2.500 Menschen. In dieser Saison spielen dort unter anderem noch AKA AKA, Blondee oder Komacasper.







